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Wer eine Kündigung bekommt, sollte einige Regeln beachten, um falsche oder vorschnelle Schritte zu vermeiden, die später nur schwer oder gar nicht korrigiert werden können – zumal man in dieser Ausnahmesituation schnell der Gefahr läuft, in psychische, emotionale und/oder wirtschaftliche Turbulenzen zu geraten. Umso wichtiger ist es einige Punkte zu beachten, die Ihnen helfen sollen in dieser besonderen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren.

Kündigt der Arbeitgeber ordentlich, so kann er dies aus drei Gründen tun: Kündigung aus Gründen der Person, des Verhaltens oder aus betrieblichen Gründen.

  1. Man sollte sich im Falle einer Kündigung immer anwaltlich beraten lassen da es viele Details wie Urlaubsabgeltung, Freistellung, Bonusauszahlung, Betriebsrente, etc. zu beachten gilt. Unterschreiben Sie daher nichts unter Druck ! Lassen Sie die Kündigung ersteinmal sacken und legen Sie etwaige Aufhebungsverträge immer erst einem Fachanwalt für Arbeitsrecht vor. Denn vielleicht wäre ja eine Kündigungsschutzklage der bessere Weg für Sie. Das geht aber nur, wenn Sie noch nichts unterschrieben haben.
  2. Eine Kündigungsschutzklage ist dann sinnvoll wenn man in der Firma weiterarbeiten will oder vor Gericht doch noch eine gute Abfindung herausholen möchte: Allerdings muss man innerhalb von drei Wochen handeln! Die Frist beginnt mit der persönlichen Übergabe des Kündigungsschreiben oder dem Posteingang.
  3. Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es nicht, auch wenn sich dieses Gerücht hartnäckig hält. Es ist jedoch für den Arbeitgeber eine bequeme Form, durch einen Aufhebungsvertrag eine Kündigung und damit eine drohende Klage des Arbeitnehmers zu vermeiden.
  4. Bei Aufhebungsverträgen droht jedoch eine Sperrzeit. Arbeitslosengeld erhalten Sie dann erst nach zwölf Wochen. Bis dahin zahlt die Arbeitsagentur noch nicht einmal Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung.
  5. Nach einer Kündigung müssen Sie sich umgehend, d.h. innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsamt arbeitslos melden, falls Sie nicht direkt einen neuen Job antreten, um überhaupt Anspruch auf das Arbeitslosengeld zu haben. Laut Gesetz muss der gekündigte Arbeitnehmer drei Monate vor Ende der Kündigungsfrist, bei kürzeren Fristen spätestens drei Tage nach Erhalt der Kündigung, persönlich bei der Arbeitsagentur erscheinen. Andernfalls droht eine Sperrzeit bei der Auszahlung des Arbeitslosengeldes.
  6. Wer eine Kündigung erhält, darf auch nicht einfach zuhause bleiben, auch wenn nur wenig Motivation besteht, weiterhin ins Büro zu gehen. Wer nicht freigestellt wurde, kann wegen Arbeitsverweigerung abgemahnt und auch noch fristlos gekündigt werden. Das wirkt sich nicht nur negativ auf das Zeugnis aus, auch die Arbeitsagentur kann in diesem Fall eine Sperrfrist verhängen.
  7. Auch wenn ein Kündigungsgespräch sehr emotional verlaufen kann, sollte man sich sehr genau überlegen, was man sagt. Ursachenforschung oder Beschimpfungen sind jetzt fehl am Platz. Wer es schafft, stattdessen um ein Empfehlungsschreiben oder ein gutes Zeugnis zu bitten, ist klar im Vorteil.
  8. Vorteilhaft kann es auch sein, wenn das Unternehmen eine Outplacement-Beratung anbietet. Der Arbeitgeber bezahlt seinem scheidenden Mitarbeiter den Karriere-Coach. Dieser erarbeitet mit dem Betroffenen eine professionelle Bewerbungsstrategie und macht ihn fit für eine neuen Aufgabe.
  9. Das Arbeitslosengeld beträgt nur ca. 60% des Durchschnittseinkommens der letzten 12 Monate (zum selbst berechnen: http://www.pub.arbeitsamt.de/alt.html) Privatversicherte sollten deshalb schnellstmöglich klären, ob sie privatversichert bleiben wollen oder nicht und ob sie die Kosten dafür aufwenden können. Die Rückkehr in eine gesetzliche Krankenkasse kann gerade bei Familien jetzt sehr hilfreich sein.
  10. Sobald diese Fragen geklärt sind, sollten Sie Ihre ganze Kraft und Konzentration auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ausrichten.

Wir helfen Arbeitnehmern, die eine Abmahnung oder Kündigung erhalten haben, Ihre Rechte zu überprüfen und sich zur Wehr zur setzen. Weiterhin verhelfen wir zu einer fairen Abfindung und/oder einem adäquaten Arbeitszeugnis.

Die uns angeschlossenen Vertragsanwälte prüfen Ihren Fall nach Eingang individuell auf seine Erfolgsaussicht ohne das hierfür Kosten entstehen. Über den weiteren Verlauf bei Fallübernahme werden Sie stetig informiert.

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